Wir bekommen Nachwuchs :-)

Gefühle und Vorstellungen

Endlich ist der Wunsch schwanger zu werden in Erfüllung gegangen. Nach 2 Jahren ohne Erfolg hatten wir schon akzeptiert, dass wir ohne Kind unser Leben leben und da hat es ganz unverhofft geklappt. Nun bin ich im 6. Monat und habe eine Traum-Schwangerschaft. Mir ging es noch keinen Tag wirklich schlecht, im Gegenteil, ich bin erfüllt mit Glück und Liebe und wir sind in freudiger Erwartung.

 

Natürlich reden wir sehr viel darüber welche Werte wir unserem Kind vermitteln möchten und uns fällt auch immer mehr auf, natürlich weil unser Fokus jetzt umso mehr darauf gerichtet ist, wie viele Kinder heute aufwachsen. Zu meiner Zeit als Kind freute ich mich auf Heidi und Pumuckl und meine Zeit vor dem TV war begrenzt. „Geh raus spielen“ hieß es bei mir. Heute gibt es TV-Kanäle, wo den ganzen Tag eine Kinderserie nach der nächsten kommt und damit nicht genug ... Kinder unter 10 Jahren besitzen häufig schon ein Smartphone und lassen sich dauerberieseln. Viele Eltern sind beruflich so gestresst, dass ich es sogar verstehen kann, wenn sie es sich somit etwas einfacher machen. Aber was passiert mit den Kids, die Radfahren, Sandkasten und Versteckspielen gegen TV und Internet getauscht haben? Es gibt ja noch keine Langzeitstudien.

 

Für uns fühlt sich das alles sehr unnatürlich an und wir hoffen, dass wir es schaffen unserem Kind einen Bezug zur Natur zu vermitteln und dass es mit Neugier die richtige Welt entdeckt. Wir wollen viel reisen, damit es viel erlebt und es in seiner Kreativität fördern zu spielen wie ein Kind. Ich möchte auf gar keinen Fall hier den Moralapostel spielen, zumal es unser erstes Kind ist. Vielleicht werde ich auch von der einen oder anderen erfahrenen Mutti belächelt, die sagt, "warte Du mal ab, mit Deinen blauäugigen Vorstellungen". Auch das ist ok. Ich wollte Euch nur ein wenig an meinen Gedankengängen teilhaben lassen und würde mich riesig freuen, wenn Ihr mir Eure Gedanken dazu verratet. Oder mir ein paar Tipps gebt.

 

Eure Inka

 

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Was brauchen wir wirklich?

Werfe Deinen Ballast ab!

Zu viel Besitz kann auch belastend sein.

Was brauchen wir wirklich und was schleppen wir unnötig mit uns rum?

Gibt es bei Euch auch Schubladen und Schranktüren, die Ihr lieber wieder ganz schnell schließt?

Oder habt Ihr einen Abstellraum und den Überblick verloren, was sich alles darin befindet?

 

Matthias und ich haben uns kennengelernt, als ich 32 war. Natürlich hatte jeder von uns einen vollständigen Haushalt und als wir nach einem halben Jahr zusammenzogen, landete ganz viel, was wir doppelt hatten oder was wir nicht oft in Gebrauch hatten, in Kisten und wurde im Keller verstaut. Über die Jahre kamen immer wieder Dinge dazu, die in den Keller wanderten. Zum Beispiel der alte Fernseher, der dem neuen weichen musste und so weiter und so fort. Ihr wisst sicher was ich meine.

 

Immer wenn ich in den Keller ging, fühlte ich mich unwohl. Die vielen Kisten engten mich ein und mich gruselte es nur bei dem Gedanken, irgendwann mal umzuziehen.

 

Ebenso ging es mir, wenn ich in meinen Kleiderschrank schaute. Massig Kleider obwohl ich doch meistens nur ein paar ausgewählte Lieblingsstücke trage. Matthias und ich träumen schon lange davon, irgendwann unsere Wohnung aufzulösen und ein paar Monate durch die Welt zu reisen und das unnötige Zeug fühlte sich wie Gewichte an den Beinen an.

 

Also knöpften wir uns jede Kiste vor und sortierten radikal aus. Alles was länger als 2 Jahre unbenutzt im Keller wohnte, wurde verkauft, verschenkt oder entsorgt. Später nahmen wir uns die Küchenschränke vor. Utensilien, die wir nie in Gebrauch hatten und alte Töpfe, die sowieso nicht mehr mit unserem Induktionsherd kompatibel waren, wanderten aus unserem Bestand. Danach waren die Kleiderschränke dran.

 

Natürlich gingen hierbei etliche Abende drauf, doch erst mal angefangen mit der Arbeit, waren wir richtig motiviert und fühlten uns mit jedem abgeworfenen Ballast leichter, befreiter und verspürten sogar Stolz. Mir kam dann auch ein Seminar in den Sinn, an dem ich mal teilnahm. In einem Teil des Vortrags ging es darum, wie gut es sich anfühlt Ordnung in seinem Umfeld zu schaffen und das sich dies tatsächlich positiv auf die Psyche auswirkt. Und das können wir nur bestätigen.

 

Kennt Ihr das auch? Schreib uns :-) wir sind gespannt auf Deine Meinung.

 

Liebe Grüße

Inka

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