Mont Ventoux

Auf der Suche nach Lavendelfeldern

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Auf 1912 Höhe – Blick über das Rhône-Tal

Eigentlich fanden wir den Weg zum Mont Ventoux schon herrlich. Da passte das Sprichwort „der Weg ist das Ziel“. Fast nach jeder Straßenkurve wurden wir mit einem gigantischen Ausblick belohnt. In Lioux ragt eine steile, ca. 700 m lange und 100 m hohe Felswand (Madeleine) empor, die wie eine riesige Mauer wirkt. Leider waren wir etwas enttäuscht, dass der Lavendel, wie im Reiseführer versprochen rund um Sault, noch nicht blühte. Weiter unten im Tal stand er schon in voller Pracht, oben war es wohl noch zu kalt. Was jedoch absolut toll war, war der gelb-blühende Ginster. Riesige Meere der gelben Büsche säumten den Straßenrand. Der Duft war himmlisch – Sommer pur. Auf dem Weg zum Gipfel des Mont Ventoux sahen wir natürlich viele Radfahrer. Hut ab, was die leisten. Bis oben hinauf sind es schließlich 1912 Höhenmeter. Aus der Ferne wirkt der Gipfel weiß, fast wie Schnee. Für die weiße Farbe ist der Kalkstein verantwortlich. Der Berg ist in erster Linie durch den Radsport und die Tour de France bekannt. Man sollte jedoch seine Kräfte nicht überschätzen. Ein Denkmal erinnert an einen Radfahrer, der 1967 auf dieser Strecke starb. Allerdings hat in diesem Fall auch Doping eine Rolle gespielt. Ganz oben angekommen wurden wir mit einem grandiosen Ausblick über das Rhône-Tal bis hin zu den Alpen belohnt. Wir trafen erschöpfte aber glückliche Biker, die ihre Energiereserven mit Süßigkeiten wieder aufluden. Wir genossen noch etwas den Ausblick und das Gefühl von Freiheit, dann tingelten wir wieder gemütlich zurück.

Die beeindruckende Felsmauer in Lioux. Gigantische 700 Meter lang und 100 Meter hoch. Sie erinnerte mich an die Mauer der Fernsehserie "Game of Thrones".

 

Bei dieser tollen Aussicht konnten wir unsere Energiereserven nochmal richtig auftanken. So viel wunderschöne Natur gibt Kraft und lässt den Stress vom Alltag ganz unwichtig erscheinen.

 

Blick auf Sault

 

Gipfel des Mount Ventoux. Die weiße Oberfläche wirkt aus der Ferne fast wie Schnee. 

Ausblick vom Mont Ventaux. Bei klarem Wetter kann man bis zu den Alpen sehen.

Endspurt. Nur noch wenige Meter trennen den Radfahrer von seinem Ziel, dann hat er es geschafft. Was für eine Leistung. Bis oben sind es 1912 Höhenmeter.

 

Blick über das Rhône-Tal. Man fühlt sich ganz klein, wenn man die gigantische Landschaft sieht.

 

 

Schade, dass Ihr das nicht riechen könnt. Riesige Ginsterfelder säumten den Weg und verströmten einen wunderbaren, süßen Duft. Sommer pur!

 

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