Camargue / Rhône-Delta

Salzfelder, Meer und Flamingos

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Flamingos im Sonnenuntergang

 

Es war mal wieder super gutes Wetter und wir beschlossen einen relaxten Tag am Meer zu verbringen. Bevor wir dort ankamen haben wir noch die Salinenfelder besichtigt. Das war echt cool. Man hatte den Eindruck auf einem anderen Planeten zu sein. Riesige Salzhügel auf weißverkrustetem Boden. Dann die Salzbecken, die lila gefärbt waren. Die Farbe verursachen Mikroorganismen, einem mikroskopisch kleinem Algen-Typ namens Dunaliella Salina. Das Fleur de Sel aus der Camargue ist ein beliebtes Mitbringsel. Eines der größten Salinenfelder befindet sich in der Salin de Giraud und ist wie wir finden eine Besichtigung wert. Am Meer angekommen, waren wir froh, dass die Plage de Piemanson nicht zu überfüllt war. Nebensaison eben. Wir genossen unser Sonnenbad, das durch ein laues Lüftchen recht angenehm war. Richtig schön wurde es aber am Abend, als fast keine Leute, außer ein paar Campern, mehr am Strand waren. Der Himmel verfärbte sich Rosa-Orange und wir machten ein kleines Picknick. Das einfache Essen schmeckte durch die wahnsinnige Umgebung doppelt so gut. Nach dem Picknick machten wir barfuß einen langen Spaziergang und ließen die Wellen noch ein wenig um unsere Füße spülen. Wir staunten über die frechen, zutraulichen Möwen und genossen den Abend in vollen Zügen. Matthias machte zwischendurch ein kleines, spontanes Fotoshooting mit mir, er kann es eben nie lassen, er ist einfach ein Vollblutfotograf. Aber durch die lockere Atmosphäre viel es mir sehr leicht entspannt zu lachen. Vor lauter Euphorie machte ich sogar einen Handstand am Strand. Der krönende Abschluss dieses Tages war jedoch die artenreiche Tierwelt der Camargue. Zahlreiche Vogelarten und natürlich die beeindruckenden Flamingos, die sich in Scharen dort tummeln ergaben bei orangefarbenem Himmel grandiose Bildmöglichkeiten. Das Wasser glich zur späteren Stunde einem Spiegel. Matthias machte Fotos von dem tollen Naturschauspiel, den Tieren und der Botanik, bis es dunkel wurde. Nur gut, dass wir Autan dabei hatten, denn Moskitos gab es leider auch.

 

 

Blick auf die lila Salzbecken von Salin de Giraud.

 

Riesige Salzhügel ragen in die Höhe. Das hier gewonnene Salz wird als Straßensalz verkauft.

 

Ein Flamingo war so nett für uns zu posen. Was für ein edles, schönes Tier. Danke lieber Flamingo.

 

Strahlender Himmel trifft dunkelblaues Wasser.

 

Entspanntes Picknick am Strand. Was will man mehr. Da kann doch kein Hotel-Buffet mithalten.

Kaum Menschen am Strand. Wir lieben es in der Nebensaison zu reisen. Günstiger und viel entspannter.

Hier ein Bild vom spontanen Foto-Shooting. 

 

Der Himmel verfärbte sich zur späteren Stunde spektakulär. Von den wunderschönen Flamingos konnten wir gar nicht genug Fotos machen. Die bekommt man ja nicht alle Tage vor die Linse.

 

 

Die Wasseroberfläche glich einem Spiegel. Wo hört das Wasser auf und wo fängt der Himmel an?

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